Mani´s Blog

Geisterjagd

Geisterjagd

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Geisterjagd ist erneut das Ergebnis einer Herausforderung, die den Mitgliedern der CocyClics Platform gestellt wurde. Mit dem Ankommen von Halloween wird die Barriere zwischen unserer Welt und die der Geister täglich dünner. Meine Helden von Operation Cheesestorm sehen sich dazu verpflichtet, an einer Geisterjagd teilzunehmen – aber einer ganz besonderen, gespickt mit Gnomen, Paladinen, Magier und Video-spielen!

Geisterjagd

Ballum schärfte erneut die Schneide von Gnom’Kl’Nge, seiner Kriegsaxt aus seltenem Metall, einem Metall, das aus den Himmelssteinen gewonnen wurde, die man zuweilen am Tag nach einer Nacht voller Sternschnuppen fand. Zuvor hatte er sich mit siebzehn übrig gebliebenen Portionen Honigbas gestärkt. Das deftige mit nahrhaftem Bienennektar durchtränkte Brot war ein Geschenk der Waldelfen.

Der Tag war anstrengend gewesen. Und der kleine Bär zweifelte nicht eine Minute daran, dass ihnen diese Vollmondnacht noch mehr zusetzen würde. In der Gegend wimmelte es von Kreaturen, die beim Samhain-Fest noch aggressiver waren als gewöhnlich, da nur ein dünner Schleier aus Äther den Sidh von der Welt der Lebenden trennte. Unter den Mitgliedern der Bruderschaft herrschte inzwischen eine greifbare Nervosität. Zu dieser späten Stunde, der des Lagerfeuers, betrachtete der Thronerbe von Zuridor seine schlafenden Gefährten. Zébri von Bouillon, der legendäre und allseits beliebte Paladin, der nichtsdestotrotz mit seinen Dämonen zu kämpfen hatte, wirkte kribbelig. Das galt auch für seine Rüstung samt Helm, deren vernehmliches Scheppern die Albträume seines Trägers zum Ausdruck brachte. Begleitet wurde das Ganze von allergischen Niesattacken.

Auf einem Nachbarast saß der Papagei Toukhandir. Der seltsame Magier, Bewahrer der Künste des Weißen Zauberers und des verzauberten Pilhgärstabs, schlief tief und fest, doch Ballum wusste, dass auch er besorgt war, seit der tausendjährige Ring unverhofft auf dem Grund eines Flusses entdeckt worden war. Dieser war vom Dunklen Herrscher aus Knochen geschmiedet worden. Dessen zerstörerische Macht hatte die Gefährten zu dieser Suche angeregt, in der heimlichen Hoffnung, das Artefakt und die böse Kreatur selbst zu zerstören – bevor der Dunkle Herrscher die gesamte Obererde in die Knie zwang und die Lehnsherren und Vasallen sich der Macht des geheimnisvollen Gegenstands fügten und bevor die Geister aus der Region von Al’haùwëën, dem Land im Jenseits, über sie hinwegfegten. Ballum, der die unergründliche Macht des Ringes fühlte und immer mehr in dessen bösen Bann geriet, steckte ihn sich an den Finger.

Und verschwand in der Kälte der Nacht.

Er fand sich erneut in kristallinem Zustand wieder, wie ein herumirrender Geist, der im Nebel gefangen war, und spürte, wie zwei riesige Augen ihn anstarrten. Augen, die aus einem riesigen unförmigen orangefarbenen Kopf herausgeschnitten waren, mit einem verzerrten Grinsen und von einem bösartigen Lichtschein umgeben. „Komm zu mir, Ballum. Was du trägst, gehört mir. Lass dich von der Macht des Schatzes leiten!“ , wisperte eine Grabesstimme, während sich das Artefakt noch enger um die Kralle des kleinen Bären zog. Wider Erwarten löste sich der Nebel vor ihm langsam auf, und Ballum wusste, dass die Bruderschaft auf dem richtigen Weg war. Er zog den Ring wieder ab, wenn auch voller Bedauern, dann weckte er seine Gefährten mit einem Tritt.

„Verehrter Ballum, was soll die Eile?“, fragte der Paladin, während er ein Gähnen unterdrückte.
„Mein Herr Zébri, glaubt mir, gern hätte ich Euch mit heiligen Gesängen jungfräulicher Elfen aus Eurem fürstlichen Dämmerschlaf gerissen. Vielleicht kann ich Euch stattdessen vorschlagen, entlang unseres heutigen, ehrenvollen Pfades ein wenig zu pfeifen …“, schloss er und zeigte mit der Fackel auf die ersten Stufen einer Treppe, die unweit in den Fels gehauen war.
„Der vergessene Pfad des Muskelkaters! Wir haben ihn gefunden, verehrter Ballum, wir sind fast am Ziel!“, ereiferte sich der Paladin fröhlich und wurde schlagartig wach.
„Nun, ich fürchte, dass während Eures königlichen Schlafes einige Hautflügler unser Reiseproviant entwendet haben“, warf der kleine Bär ein, der erstaunlicherweise Mühe hatte, seine lederne Rüstung anzulegen. Diese war durch Mufflonhaut aus den Hügeln von Fasel’Dur verstärkt worden.
„Edle Gefährten, wach werden wir müssen, mais nicht bekriegen untereinander wir dürfen!“, unterbrach Toukhandir das Geplänkel, während er auf sie zuflog. „Auf den Weg wir uns machen, jawoll!“

Der Vogel griff nach dem Stab mit dem seltsamen, anthrazitfarbenen Edelstein, der ihnen das wenige Licht im Lager spendete. Der gewagte Einsatz bei einer vergangenen Schlacht hatte ihm unerwartet die Gabe der Zaubersprüche eingebracht sowie die Fähigkeit, mehrere Sprachen zu sprechen, wenn auch sehr gebrochen. Der Zauberer setzte seinen spitzen Hut auf, und die Bruderschaft begann mit dem Aufstieg.

Die ungleichmäßigen Stufen waren Tag und Nacht der Witterung und einem heftigen, unbarmherzigen Wind ausgesetzt, und so gestaltete sich der Aufstieg sowohl langsam als auch riskant. Schließlich erreichte die Bruderschaft den Gipfel und machte sich daran, eine gefährlich schmale Brücke aus schwarzem Stein zu überqueren, die zwei Klippen miteinander verband.

Da wurde die Klinge plötzlich blau.

Das Zeichen für unmittelbare Gefahr.

Der Wind frischte noch mehr auf. Wie aus dem Nichts tauchten plötzlich tausende Vögel auf. Während sie in ihre Richtung kamen, durchschnitten sie förmlich das Himmelsgewölbe. Hinter ihnen wurde der Himmel noch dunkler, so als ob der Mond anämisch geworden wäre, als ob ihm nicht nur sein Lichtschein, sondern auch seine gesamte Existenz abhandengekommen wäre. Die Finsternis wurde vollkommen. Und doch bewegte sich ein schauriges Schimmern auf die kleine Gruppe zu.

Etwas kam näher. Etwas Riesiges und Schreckliches.

Auf der anderen Seite der Brücke erhob sich eine gigantische Kreatur, und Toukhandir forderte seine Gefährten auf, hinter ihm zu bleiben. Nach und nach zeichneten sich riesige Skelettbeine ab, tauchten abwechselnd aus einem Leichentuch aus gräulicher Jute auf, statt Arme hatte sie eine Querstange und über allem thronte ein riesiger Kopf, Marke überdimensionale Wassermelone, die wegen ihrer schwarzen Farbe ungenießbar war. Aus zwei herausgeschnitzten Löchern glühte ein unheimliches Licht. Wie eine Peitsche schnellte aus der schrecklichen, gezackten Wunde, die der Kreatur als Mund diente, eine lange Feuerzunge hervor und durchschnitt die Luft.

„O Zauberer der Zauberer, was … was ist das für eine Abscheulichkeit?“, stammelte Zébri und schlotterte mit den Knieschonern.
„Er gehört mir, mein Herr Paladin! Bewaffnet Euch mit Eurem königlichen Mut, und wisst, dass Gnom’Kl’Nge dieses Ding ratzfatz zu Mus verarbeiten wird“, erwiderte Ballum. Gleichzeitig verstärkte er den Griff um seine Waffe.
„Edle Herren, zurück bleiben Ihr müsst, denn alter mächtiger Dämon Kürbirog er ist! Aber Toukhandir Bewacher der Flamme von T’hllor!“

Der Zauberer ließ seine Gefährten hinter sich, flog einige Meter, bevor er auf halber Strecke anhielt. Die Kreatur kam weiterhin auf ihn zu, veranstaltete einen Riesenradau, während ihre Zunge wild hin und her zuckte.

„Vorbei toi nicht kommst! Vorbei toi nicht kommst!“, forderte der Vogel sie heraus, indem er wiederholt mit seinem Stab auf den Brückenboden schlug.

Wie eine monströse Schlange näherte sich der brennende Langwurm erneut, doch der Zauberer hob seinen Stab, der kurz vor dem Aufprall weiß glühte. Der Kürbirog wurde von einem heftigen, unerwarteten Schmerz erfasst und blieb schlagartig stehen.

„Vorbei toi nicht kommst!“

Vor Toukhandir bröckelte der Boden, die sich bildenden Zickzackrisse entfernten sich immer schneller von ihm, wurden immer länger und tiefer. Das Bein des Dämons verlor durch sein Eigengewicht die Balance und knickte angesichts des plötzlich fehlenden Untergrundes ein, riss seinen Besitzer mit in die Tiefe.

Ein ohrenbetäubendes Zischen des Entsetzens übertönte die Freudenschreie der kleinen Gruppe, die jäh verstummte, als einem der Gefährten die neue Situation bewusst wurde.

„Äh, und wie soll es jetzt weitergehen, da Ihr die einzige Brücke zerstört habt, O mächtiger Zauberer“, brummte der kleine Bär.
„Furcht Ihr non haben müsst, edler Gefährte, Kreis bilden wir müssen, jawoll!“, entgegnete sein Gegenüber mit einem seltsamen Lächeln, während er feinen Staub auf den Boden rieseln ließ.
„Stimmen die alten Legenden, O Toukhandir?“, fragte der Paladin, der die Absicht des Zauberers erahnte. „Es heißt, dass das Puder aus der Sich-Trollen-Pflanze Wunder vollbringen kann …“
„Mein Herr Zébri, glaubt Ihr, dass das klug wäre?“, flüsterte Ballum dem Paladin ins Ohr. „Erinnert Euch an die andere Legende“, fügte er hinzu und wies mit einer unauffälligen Kopfbewegung auf Toukhandir. „Äh, man erzählt sich, dass die Entscheidungen unseres Gefährten zuweilen einige bedauernswerte Konsequenzen nach sich gezogen haben, und ich kann mir Euch nicht vorstellen, wie Ihr einen Mix aus Orkisch und den Dialekten der Bergtrolle des Südens sprecht, sobald wir diesen Abgrund passiert haben …“

Doch Ballum bekam nicht mehr die Chance, sein Argument zu Ende zu bringen, denn plötzlich wurden die Gefährten von Nebelschwaden erfasst. Alle tauchten unversehrt auf der anderen Seite der zerstörten Brücke wieder auf, als ein immer lauter werdendes Zischen ertönte und eine weißglühende Schlange aus der Untiefe hervorschoss und sich um den Zauberer wickelte.

Die Zunge des Dämons.

Toukhandir wurde einige Meter über das geschleift, was von der Brücke übrig geblieben war, und hielt sich, so gut es ging, an ihrem Ende fest. Angst und Verzweiflung lagen in seinem Blick, dennoch fand er die Kraft, den Stab auf seine Gefährten zu richten und einen letzten Zauber zu sprechen, bevor ihn das Ungetüm mit in die Tiefe ziehen würde.

Der Paladin versuchte zu seinem Gefährten zu springen, doch der kleine Bär hielt ihn am Gürtel fest.

„Begeht keine solche Verrücktheit!“, brüllte Ballum. „Das Gewicht Eurer Rüstung würde Euch ebenfalls nach unten ziehen, die Brücke wird nicht halten …“

Schon wurden beide Zeugen des Unvermeidlichen.

Bleiernes Schweigen legte sich über die beiden verbleibenden Gefährten.

Lange Zeit blieben sie am Rande des Abgrunds stehen, ohne sich in ihrer Trauer zurückzuhalten, ohne ein einziges Wort zu wechseln, bevor sie irgendwann ihren Weg schweigend fortsetzten. Die Müdigkeit und der Verlust ihres Freundes hatten den beiden stark zugesetzt, und sie waren entkräftet und niedergeschlagen, als sie Stunden später eine gewaltige Ebene erreichten. Diese war so schwarz, wie sie leer war, ferner war sie von Rissen durchzogen wie nach einem Vulkanausbruch, offensichtlich der des Feuerberges, der einsam am Horizont aufragte. Die Natur hatte nur einigen kümmerlichen Büschen das Überleben gewährt. Diese wuchsen inmitten der Spalten, in denen sich der strömende Regen sammelte, was sie zu gefährlichen Wasserlöchern machte. Seltsamerweise waren nicht wenige der Schlingpflanzen mit ganz vielen riesigen orangefarbenen Geschwüren ausgestattet, die eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem Antlitz des Dunklen Herrschers aufwiesen. Letzterer bewegte sich über dem Sumpf und bereitete sich auf die kommende Schlacht vor. Er öffnete seine Skeletthände, richtete sie nach unten, dann hob er langsam die ausgemergelten Arme.

Tausende zweikeimblättrige Beulen trennten sich von ihren nährenden Wurzeln und verharrten kurz in der Luft, bevor sie sich regten, lebendig wurden – verunstaltet durch den Hass, der sich nach und nach durch ihre Schale fraß.

Die beispiellose Armee der Mächte von Al’haùwëën setzte sich in Bewegung.

Nicht weit davon entfernt verlor ihr Ziel die Hoffnung nicht.

„Verehrter Ballum, beim Barte des Paladins, ich habe in meinem langen Leben noch nie so viele Kürbisse gesehen.“
„Und noch nie dickere, mein Herr Zébri, nicht einmal in den fernen fruchtbaren Provinzen des T’chaërnòbìl! Aber ich bin glücklich, einen Moment meines kurzen Lebens an Eurer Seite gekämpft zu haben.“

Zu ihrer großen Überraschung riss der Himmel genau über den beiden Gefährten auf, badete sie für einige Momente in helles Licht, umhüllte den Harnisch des einen und die Rüstung des anderen. Schon waren alle Makel verschwunden.

„Verehrter Ballum, was bedeutet dieses Wunder? Meine Kräfte kehren zurück!“
„Das kann nur das Werk des Zauberers sein, mein Herr Zébri. Sogar jetzt, nachdem er die Grauen Häfen betreten hat, schützt uns Toukhandir mit seiner wohlwollenden Aura. Angriff!“
„Angriff!“

Und die Schlacht begann. Paladin und kleiner Bär attackierten ohne Unterlass, viele Stunden lang. Der legendäre Ritter fiel als erster, und Ballum steckte weiter und weiter ein, doch er wusste, dass seine letzte Stunde bald geschlagen hatte. Ohne einen Blick für seine Gefolgsleute übrig zu haben, kam der Fürst der Streitkräfte direkt auf ihn zu, fegte die anderen wie Fliegen zur Seite, um seinem Gegner mit eigener Hand den Gnadenstoß zu versetzen.

Jaëck’ò’laëntèrn, der Geist von Al’haùwëën und großer Herrscher der Dunkelheit, ließ in seiner grenzenlosen Bosheit seine schreckliche, abgezehrte Hand auf den kleinen Bär niedersausen, der am Boden lag.

Die Zeit schien stillzustehen. Kein Ton drang mehr zu Ballum durch. Lange betrachtete er das Antlitz des abscheulichen Kürbisgewächses, bevor er seinen Blick auf den stinkenden Stumpf richtete, der sich langsam näherte, vom Ring an seiner Kralle angezogen.

Der Ring.

Nein, so durfte es nicht enden.

Mit übermenschlicher Anstrengung bündelte Ballum seine letzten Kräfte um den Griff seiner Axt …

Mit der restlichen Energie holte er aus, um das verunstaltete Glied des Herrn der Finsternis zu durchtrennen.

Dann war nur noch Dunkelheit.

„Kinder? Kinder?“, rief eine selbstbewusste, männliche Stimme. „Mama kommt, euch holen!“
„Genug gespielt, Kinder! Ich habe euch schon tausend Mal gesagt, dass ihr viel zu viel Zeit mit Videospielen verbringt“, fuhr eine andere Stimme fort. Die der Hausherrin. „Diese Konsole bleibt in Zukunft aus!“
„Och nöööööö, Mama! Das kannste echt nich machen!“, zeterte Balloo. „Das geht nich. Du hast grad in dem Moment ausgeschaltet, als ich den Boss endgültig kalt machen wollte! Wir waren so nah am Ziel. So weit sind wir vorher nie gekommen! Das ist voll unfair! Abgesehen vom Patch „Kürbis Destroyer, Halloween vs Obererde“, habe ich das illegal runtergeladen, und ich bin nich sicher, ob das noch lange funktioniert …“
„Aber geschlafen ich habe mehrere Minuten schon!“, beschwerte sich der erstaunliche Vogel mit seiner hohen Stimme.
„Du hättest ohne uns eh nicht gewinnen können, Balloo! Und außerdem habe ich Hunger gekriegt bei all diesen Kürbissen, ihr nicht? Angeblich hat Mama für heute Abend ein Halloween-Essen zubereitet“, schloss Zébri aufgeregt.

Wie seine jüngeren Brüder auch, nahm Balloo den Oculus Rift ab und ging mürrisch die Treppe hinunter, die den Dachgarten mit der Wohnung verband. Diese lag im Halbdunkel, doch die Eltern hatten das Esszimmer mit viel Liebe und Sorgfalt dekoriert. Überall standen ausgehöhlte Kürbisse, die mit ihrem Kerzenlicht im Inneren lebendig aussahen. Ihre schaurigen Blicke verfolgten die Jungen auf ihrem Weg nach unten. Am Ende nahmen alle drei am Esstisch Platz und tauchten, ohne abzuwarten, ihre Löffel in die gelbliche, dampfende Suppe.

In jedem der drei Teller schwamm ein verstümmelter Stumpf mit einem Knochenring nach oben, und das teuflische Lachen von Jack O’ Lantern schallte unvermittelt durchs Zimmer, begleitet vom Schreien der Kinder.

„Hans-Pierre, meinst du nicht, dass du etwas übertreibst mit deinem Plastiknippes und den ferngesteuerten schaurigen Lachern?“, flüsterte ihm seine Frau zu, nachdem die Kinder in ihr Zimmer geflüchtet waren. Nur mit Mühe gelang es ihr, ernst zu bleiben. „Ich weiß, du liebst meine Suppe, aber trotzdem …“
„Du hast keine Vorstellung, was ich alles anstellen würde, nur um sie für mich zu haben“, erwiderte ihr Mann und rückte näher, um sie mit einem Lächeln auf den Lippen zu umarmen.

„Was uns betrifft, wir stürzen uns am besten wieder in den Kampf gegen Jack O’Lantern an der Konsole in unserem Zimmer. Ich habe dort den gleichen Patch hinzugefügt, und wir brauchen nur eine neue Runde zu starten. Das ist zu cool!“, fuhr eine andere Stimme nicht weit entfernt halblaut fort. „Ach, und Touki, versuch diesmal nich ganz so früh zu sterben, ja?“

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